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Ziel des Projektes Cultural Life ist es die internationalen Studierenden an der Uni Magdeburg besser zu integrieren und im Endeffekt internationale Fachkräfte zu motivieren in Sachsen-Anhalt zu bleiben.

Die Ausgangssituation

Ausländische Studierende an der Uni Magdeburg können sich bei Fragen an ein Campus Service Center wenden, jedoch werden ihnen hier lediglich Informationen weitergegeben. Die deutsche Kultur, andere Studierende als soziale Kontakte und einen Ansprechpartner, der auch bei privaten Problemen für sie da ist, finden sie darin nicht. Dass ein Ansprechpartner mit individueller Betreuung benötigt wird, zeigt sich vor allem darin, dass die ausländischen Studenten nach Magdeburg kommen, keine Unterkunft haben und kein Deutsch sprechen, was ihnen bei deutschen Behörden oft zu einem unüberwindbaren Hindernis wird. Wer mit solchen Problemen in ein Land kommt, nicht ausreichend Hilfe erfährt und hierdurch eine vollständige Integration nicht gewährleistet werden kann, wird wieder in sein Land zurückkehren ohne in Erwägung zu ziehen in Deutschland künftig zu leben und zu arbeiten.

Das Ziel

Aus diesen Gründen haben wir uns von Enactus Magdeburg zu einem unserer Ziele gesetzt, den ausländischen Studenten diesen individuellen Ansprechpartner zu ermöglichen. Als ersten Schritt haben wir zusammen mit dem Referat für internationale Angelegenheiten und dem Auslandsamt ein Buddy-System an der OvGU Magdeburg entwickelt, welches künftig jedem ankommenden, ausländischen Studenten einen deutsch-sprachigen Studenten zur Seite stellen soll. Dies soll die Integration in unsere Kultur fördern und den Einstieg erleichtern. Wenn Magdeburg erst einmal zum zweiten Zuhause geworden ist, werden viele der internationalen Studenten hier bleiben wollen, um auch ihr künftiges Leben hier zu verbringen, welches dem wachsenden Fachkräftemangel in Sachsen-Anhalt entgegenstreben wird.

Die Umsetzung

Das Projekt teilt sich in drei Phasen. In der ersten Phase sollen die internationalen Studierenden der Uni Magdeburg besser integriert werden und der kulturelle Austausch zwischen den nationalen und internationalen Studenten gefördert werden.
Dieses gelingt uns durch das Einführen eines Buddy-Systems aufgrund einer Kooperation mit dem Auslandsamt und dem internationalen Referat der Uni Magdeburg.
In dem Buddy-System wurde ein deutsch-sprachiger Student mit einem ausländischen Studenten gepaart, um Sprachkenntnisse, Kulturaustausch und den Informationstransfer über die deutsche Bürokratie an der Uni und in Deutschland zu fördern.
In der zweiten Phase dehnen wir die Integration der internationalen Studenten bzw. potentiellen Fachkräfte auf den gesamten Raum Sachsen-Anhalts aus, indem wir die internationalen Studierenden in die regionale Wirtschaft integrieren. Dabei versuchen wir eine zentrale Stelle in Magdeburg zu schaffen, die an diese Studierenden/Absolventen Praktika, Workshops und Sprachkurse vermitteln kann. Außerdem wird zur besseren Vermittlung von Praktika und anderen Jobmöglichkeiten eine Online-Plattform gegründet, auf welcher Unternehmen ihre Jobangebote einstellen können, sowie andere Angebote der zentralen Stelle von internationalen Studierenden eingesehen werden können. Dadurch wird ein großes Netzwerk geschaffen, welches im gesamten Raum Sachsen-Anhalt die Möglichkeiten internationaler Studierender/Absolventen verbessert und helfen wird, den voranschreitenden Fachkräftemangel aufzuhalten. In Phase 3 weiten wir diesen Plan auf internationale Partneruniversitäten aus, um einen aktiven Fachkräfteaustausch herzustellen und hierdurch unsere Region weiterhin zu fördern.

Nachhaltigkeit

Das Buddy-System wird komplett vom Referat für internationale Angelegenheiten durchgeführt und die Studenten, die einen Buddy hatten, sollen künftig auch Buddys werden, um die eigenen Erfahrungen weitergeben zu können. Die zentrale Stelle soll entweder an der Uni angesiedelt werden oder aus Förderungen von Ministerien finanziert werden. Somit wird ein neuer Arbeitsplatz geschaffen, der sowohl die Online-Plattform als auch das Netzwerk aus Unternehmen verwaltet und erweitert. In Phase 3 soll dann schließlich die zentrale Stelle aktiv werden, um auch Fachkräfte aus dem Ausland zu mobilisieren und attraktive Jobangeboten in unsere Region zu bringen. Hierbei planen wir eine Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten zur Förderung des Austausches von Fachkräften, mit deren Hilfe wir die Region Sachsen-Anhalt fördern und verbessern wollen.

Dieses Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen.